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Marianne Streiff kündigt ihren Rücktritt an

Nach 12 Jah­ren tritt die Ber­ner EVP-Nationalrätin Mari­anne Streiff per Ende Novem­ber 2022 von ihrem Amt zurück. Sie sieht die Zeit als gekom­men, ande­ren die Chance zu geben, an der Gestal­tung des Zusam­men­le­bens in unse­rem Land mit­zu­wir­ken.

 

Mari­anne Streiff kam 2011 in den Rat und ist Mit­glied der Staats­po­li­ti­schen Kom­mis­sion sowie der Geschäfts­prü­fungs­kom­mis­sion.

«Ich habe mein Amt immer mit Lei­den­schaft, viel Freude und Enga­ge­ment aus­ge­übt. Es ist ein Vor­recht, an der Gestal­tung des Zusammen­le­bens in unse­rem Land mit­zu­wir­ken. Nun ist es für mich an der Zeit, jemand ande­rem diese Chance auch zu geben»,

begrün­det Mari­anne Streiff ihren Schritt.

«Ich bedaure den Rück­tritt sehr. Ich durfte mit Mari­anne Streiff als ehe­ma­li­ger Prä­si­den­tin der EVP Schweiz sowie als Natio­nal­rä­tin zusam­men­ar­bei­ten. Ihre wert­schät­zende Hal­tung und ihre klare Mei­nung habe ich sehr geschätzt. Stets lösungs­ori­en­tiert und undogma­tisch suchte sie als echte Brü­cken­baue­rin über die Frak­ti­ons­gren­zen hin­weg den Kom­pro­miss. Die EVP Schweiz dankt Mari­anne Streiff herz­lich für ihr lei­den­schaft­li­ches Enga­ge­ment und ihre uner­müd­li­che Arbeit im Rat und für die Par­tei »,

so EVP-Parteipräsidentin und Natio­nal­rats­kol­le­gin Lilian Stu­der zum Rück­tritt von Mari­anne Streiff.

Gerech­tig­keit und Men­schen­rechte im Zen­trum

Mari­anne Streiff, die von 2014 bis 2021 auch die EVP Schweiz als Prä­si­den­tin führte und stark mit­prägte, setzte sich in ihrer poli­ti­schen Arbeit beson­ders für Gerech­tig­keit und Men­schen­rechte ein. Sie poli­ti­sierte immer wie­der für reli­giöse und eth­ni­sche Min­der­hei­ten, Men­schen mit Behin­de­run­gen, Asyl­su­chende und Flücht­linge, huma­ni­täre Hilfe und Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit, aber auch für Pfle­gende und poli­ti­sche Trans­pa­renz. Zuletzt war sie im Natio­nal­rat unter ande­rem mit Vor­stös­sen für mehr Res­sour­cen im Kampf gegen Aus­beu­tung und Men­schen­han­del sowie für eine eige­nen Straf­tat­be­stand für Arbeits­aus­beu­tung erfolg­reich. Auch die Sicht­bar­keit der Geschichte der Frauen in der Schweiz wird dank einem ihrer Vor­stösse Schub erhal­ten.

Breite poli­ti­sche Erfah­rung

Vor ihrer Zeit als Natio­nal­rä­tin hatte Mari­anne Streiff bereits als Mit­glied des Köni­zer Gemein­de­par­la­ments (1991 – 1998), als Gemein­de­rä­tin in der Köni­zer Exe­ku­ti­ven (2004 – 2009) sowie als Ber­ner Gross­rä­tin (1998 – 2010) breite poli­ti­sche Erfah­run­gen auf allen Ebe­nen gesam­melt. 

Neue Frei­räume

Als lang­jäh­rige INSOS-Präsidentin amtet Mari­anne Streiff wei­ter­hin als Co-Präsidentin von ARTI­SET, der Föde­ra­tion der Bran­chen­ver­bände CURA­VIVA, INSOS und YOU­VITA.

«Der neue Frei­raum bie­tet mir die Mög­lich­keit für mehr Zeit mit mei­ner Fami­lie. Zudem werde ich eine Wei­ter­bil­dung star­ten und bin offen für neue Auf­ga­ben»,

so Mari­anne Streiff über die Zeit nach ihrem Aus­schei­den aus dem Natio­nal­rat.

Kon­takt

Mari­anne Streiff, Natio­nal­rä­tin: 079 664 74 57
Roman Rutz, Gene­ral­se­kre­tär: 078 683 56 05
Dirk Mei­sel, Lei­ter Kom­mu­ni­ka­tion: 079 193 12 70

Fotos

NR Mari­anne Streiff 1

NR Mari­anne Streiff 2